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2010-02-05

D&B Zahlungsindex Januar 2010 - Zahlungsmoral deutscher Unternehmen zieht im Januar weiter an

Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen hat sich im Januar einer Studie des Informationsdienstleisters D&B zufolge weiter verbessert. Der im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erstellte D&B-Zahlungsindex stieg zum Jahresbeginn zum siebten Mal in Folge.

"Der Zahlungsindex spiegelt die positive Stimmung in den Unternehmen wider und stützt auch die Prognose eines leichten Aufschwungs in Deutschland", erläutert D&B Geschäftsführer Thomas Dold am Freitag in Darmstadt. Seit dem Tiefpunkt des Zahlungsindex im Mai 2009 hätte sich die Lage deutlich verbessert. Von den in Deutschland rund 4,5 Millionen aktiven Unternehmen zahlen 90.000 Unternehmen mehr ihre Rechnungen wie vereinbart als noch im Mai.

Der D&B-Zahlungsindex stieg im Januar auf 80,24 (November: 79,92) Punkte. Höher stand der Indikator zuletzt Anfang 2008. Der Index sagt aus, dass im Dezember knapp 80 Prozent der Unternehmen ihre Rechnungen pünktlich bezahlten. Der Indikator wird seit Anfang des Jahres 2009 auf Monatsbasis veröffentlicht und fiel von Januar bis Mai deutlich - seit Juni erholt er sich allerdings wieder. Die durchschnittliche Verzugszeit lag im Januar 2010 wie im Vormonat bei 9,39 Tagen und damit nur etwas niedriger als im Dezember. Dieser Wert hat sich seit Mai 2009 kaum verbessert und ist nach wie vor schlechter als vor der Krise. Das deutet darauf hin, dass es finanziell stark angeschlagenen Unternehmen, richtig schlecht geht.



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Über D&B Deutschland
D&B Deutschland (früher Dun & Bradstreet) ist ein Unternehmen der Bisnode Gruppe und gehört zum weltweiten D&B Netzwerk, dem Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen und Firmen-bewertungen. Unternehmen aus allen Branchen nutzen die Daten und Lösungen von D&B Deutschland zur Bonitätsprüfung, bei der Kundengewinnung und im strategischen Einkauf. Basis dafür ist die D&B Datenbank mit Informationen über 4,5 Millionen deutsche und mehr als 150 Millionen Unternehmen weltweit. In die Bonitätsbewertung der Firmen fließt auch deren Zahlungsverhalten ein. Dazu wertet D&B alleine in Deutschland jährlich mehr als 600 Millionen Rechnungsinformationen aus. Die Zuordnung aller Informationen zu den Unternehmen ist durch die von D&B eingeführte D-U-N-S® Nummer eindeutig. Die D-U-N-S® Nummer wird unter anderem vom Verband der Automobilindustrie (VDA), vom Verband der Chemischen Industrie (VCI), von der Europäischen Kommission und von der ISO als Standard empfohlen und eingesetzt. Mehr Informationen unter: www.dnbgermany.de

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